"Johanna Brault zeigte ganz zu Anfang und wieder am Ende ihre Kraft in einer frischen jungen und gut fokussierten Mezzostimme. Viele Mezzos scheinen die Erotik schon im Stimmfach zu haben und so bewies auch Johanna Brault eine knisternde Sinnlichkeit ihrer Stimme."

Der Opernfreund - Amneris in Verdi/Aida  

"ein Glückfall in dieser Produktion in deutscher Sprache sind durchweg alle Sängerdarsteller, die ihre Rollen so hochkarätig interpretieren, wie es besser nicht sein kann. [...] Johanna Brault als Lenskis Braut Olga erfreut mit flexibel geführtem Mezzosopran, spielfreudig und lebensbejahend." 

Opernglas   -   Olga in Tchaikowski/Eugen Onegin

"Johanna Brault (Olga) ist ein glutvoller, voluminöser verkörpernder Mezzosopran mit weicher Farbe." 

Freie Presse     -   Olga in Tchaikowski/Eugen Onegin

"Glänzende Leistung : (...) Dem [Maßstab] wird auch Johanna Brault gerecht. Sie ist hier in Zwickau engagiert, spielt eine kleine Rolle. Petra, das erotisch aufgeladene Dienstmädchen. Kennt man ja aus Fanny und Alexander zum Beispiel. Immer umworben aber eben auch selbst auf der Suche. Eine typische Nebenrolle, aber mit einem ganz großartigen Song, wo sie von ihrer Sehnsucht erzählt. Hier hat sich Stephen Sondheim ganz stark bei Kurt Weill bedient. Und Johanna Brault macht ihn sich ganz zu eigen."

MDR Kultur   -   Petra in Sondheim/das Lächeln einer Sommernacht

(hier zum Artikel)

“Johanna Brault war gesanglich und darstellerisch eine durchaus überzeugende Herzogin Federica. In ihren Ensembleszenen kam das für die Rolle notwendige in der Liebe verletzt-rachsüchtige Element sängerisch bestens zur Geltung."

Opernglas     -    Federica in Verdi/Luisa Miller 

 

"Johanna Brault, die der Herzogin mit Ihrem schweren, ausdrucksstarken Mezzo Gewicht verleiht." 

Opernwelt   -   Federica in Verdi/Luisa Miller 

"So sprang kurzfristig die Französin Johanna Brault ein, derzeit als Mezzosopranistin am Theater Plauen/Zwickau im Engagement und lieferte eine bemerkenswerte Partie. Sie sang die fünf Lieder – nur selten ist der Zyklus in unseren Konzertsälen zu hören – im Original – Englisch mit viel Empathie für die viktorianische Lyrik, überzeugend und angenehm maßvoll im Ausdruck. Veredelt wurde ihre Leistung durch ihre stimmliche Qualitäten: ein klassischer Mezzo mit schönem Vibrato und total ansprechenden Registern auch in den Alt- und Sopranlagen, hervorragend resonierend. Am beeindruckendsten kamen „Sabbath Morning“ zur Wirkung, wo sie Arienpower einsetzen konnte, auch im letzten Satz „The Swimmer“ zweifellos der Höhepunkt des Zyklus‘, wo auch das dynamische Verhältnis von Gesangspartie und Orchester am besten passte."

Vogtland Anzeiger     -    Sea Pictures/Elgar

"Edward Elgars vor der Pause folgenden „Sea Pictures“, fünf Orchesterlieder nach Texten englischer Lyriker zum Thema „Meer“ waren geprägt vom harmonischen Zusammenwirken der Philharmonie mit der jungen französischen Mezzosopranistin Johanna Brault. Sie war kurzfristig für die erkrankte Niederländerin Olivia Vermeulen eingesprungen. Brault, seit 2014 am Theater Plauen-Zwickau engagiert, erwies sich als Solistin von Format, hatte das nötige Gespür für eine verhaltene Innenschau wie die dramatischen Steigerungen der „Seebilder“ Die Sängerin klang auch dann noch rund und angenehm dunkel timbriert, wenn es galt, sich gegenüber dem gemäß Partitur prachtvoll entfaltenden Orchester zu behaupten."

Freie Presse      -       Sea Pictures/Elgar

"...Johanna Brault als Botin und Unterweltsfürstin Proserpina führt glänzend."

Neue Musik Zeitung    -    Monteverdi/L'Orfeo

"Johanna Brault ist eine Spezialistin für zeitgenössisches Musiktheater und kann mit ihrer Stimme der Rolle der Julie in dieser Kammeroper Charakterzüge verleihen. Bestechend wie sie mit gesanglichen Stilmitteln, den zahlreichen Farb-Facetten ihrer Stimme der Verzweiflung, den Abgründen einer gequälten Seele Gestalt verleiht und damit auch dem Schauspiel Strindbergs sehr nahe kommt." 

Operapoint    -    Julie in Bibalo/Fräulein Julie 

© 2019 Johanna Brault